Kinners, nachdem unsere Lieblingsserie "Will and Grace" dieses Jahr abgesetzt wurde hat es der Will-Darsteller Eric McCormack schwer, ein neues -eher heterosexuelles- Rollenangebot zu kriegen.
McCormack:
"I have this big pink cross to bear. I absolutely loved playing Will. There was nothing hard about it. It was wonderful. But the only downside is the aftermath. I meet all these film executives who tell me how much they loved Will and Grace and say they never missed an episode. Then they say, "so what can we do for you?" What they could do for me is hire me to play someone else."
Viel Glück dabei!
Dienstag, August 29, 2006
Freitag, August 25, 2006
TwistedBoys
Also es gibt ja Exhibitionisten und dann gibt es Twistedboys! Der Blog ist von zwei College-Studenten aus AmiLand, die ihr Sex-Leben auf Video festhalten und dieses dann der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen! Sexy aber auch ein bisschen...creepy!
Twistedboys!
Twistedboys!
Donnerstag, August 24, 2006
Näh, ne?

Kinners, ein Teil Geschichte wird demnächst wahrscheinlich untergehen! Das "Stonewall" auf der Christopher Street in NYC wird dichtmachen, da die Betreiber 150.000 Dollar Mitrückstände haben! Das berühmte "Stonewall Inn" schloss schon kurz nach den Aufständen in den 60´er Jahren, wurde als "Stonewall" wiedereröffnet, und seitdem ging es steil bergab. Die neuen Macher der Bar verliessen sich darauf, aus der historischen Bedeutsamkeit, Profit schlagen zu können: War wohl nichts!
Mehr hier!
Dienstag, August 22, 2006
Was ist schlimmer als verlieren...
Kinners, es ist amtlich: Püppi zieht nach Siegen!
Ich habe heute meinen ZVS Bescheid an die Universität Siegen abgeschickt. NAch ein wenig googlen ist mir ja schon ein wenig wohliger ummet Herz. Siegen ist nämlich eine Universitätsstadt und hat(bei knapp 100.000 Einwohnern) 12.500 studenten. Jott sei Dank!
Für Übernachtungsmöglichkeiten in der geliebten Domstadt bin ich dankbar/wird gebeten. *g*
P.S.: Ausserdem hat man bei der guten und frischen Landluft dann auch keine Probleme mehr mit dem Biorythmus!
Ich habe heute meinen ZVS Bescheid an die Universität Siegen abgeschickt. NAch ein wenig googlen ist mir ja schon ein wenig wohliger ummet Herz. Siegen ist nämlich eine Universitätsstadt und hat(bei knapp 100.000 Einwohnern) 12.500 studenten. Jott sei Dank!
Für Übernachtungsmöglichkeiten in der geliebten Domstadt bin ich dankbar/wird gebeten. *g*
P.S.: Ausserdem hat man bei der guten und frischen Landluft dann auch keine Probleme mehr mit dem Biorythmus!
Freitag, August 18, 2006
Ich so am Namensfinden!
1. YOUR MOVIE STAR NAME (grandparent's first name + favorite snack): Helmut Pork
2. YOUR FASHION DESIGNER NAME: (first word you see on your left + favorite restaurant): Porn Nanas
3. YOUR SOCIALITE NAME: (silliest childhood nickname + first town where you partied): Sebi Cologne
4. YOUR "FLY GIRL/GUY" NAME: (first initial + first three letters of your last name): S-Hun (ääääh ne...)
5. YOUR ROCK STAR NAME: (favorite candy + favorite musicians last name): Skittles Molko
9. YOUR OPPOSITE SEX NAME: (name of [opposite sex] friend + your cell phone company): Vera Telekom (auch scheisse)
10. YOUR STAR WARS NAME: ( first 3 letters of your last name+ last 3 letters of mothers middle name then first 3 letters of your pets name + first 3 letters of the town you live in): Old-der-x-col
And last but not least:
2. YOUR FASHION DESIGNER NAME: (first word you see on your left + favorite restaurant): Porn Nanas
3. YOUR SOCIALITE NAME: (silliest childhood nickname + first town where you partied): Sebi Cologne
4. YOUR "FLY GIRL/GUY" NAME: (first initial + first three letters of your last name): S-Hun (ääääh ne...)
5. YOUR ROCK STAR NAME: (favorite candy + favorite musicians last name): Skittles Molko
9. YOUR OPPOSITE SEX NAME: (name of [opposite sex] friend + your cell phone company): Vera Telekom (auch scheisse)
10. YOUR STAR WARS NAME: ( first 3 letters of your last name+ last 3 letters of mothers middle name then first 3 letters of your pets name + first 3 letters of the town you live in): Old-der-x-col
And last but not least:
| Your Drag Queen Name is: Mama Mammaries |
Montag, August 14, 2006
Madonna als Botschafterin

Da mein Blog ja immer ein wenig hinterherhinkt (so zeitlich gesehen, wonnich) poste ich erst jetzt das fabulöse Bild der neuen Madonnatour(selbst der Starn hatte das schon abgedruckt *seufz*)! Es geht um eine tanzeinlage, die Miss Ciccone für ihre homosexuellen Jünger in ihre Show eingabut hatte: Einen Männertango! Den hatte sie aber bei der Show in Rom etwas umgewandelt.. Anstatt die glattrasierten Waschbrettbäuche der Tänzer blank zu lassen verzierte sie diese mit jüdischen und muslimischen Zeichen!Shcönes Gimmick für eine Show, die in Rom wg. er "blasphemischen" Einlagen (Madona am Kreuz) nicht soooooo gefeiert wurde!
Bilder von towleroad.com
Samstag, August 12, 2006
Püppi als Schauspieler!
...naja "Schauspieler" wäre jetzt vielleicht übertrieben, aber ich durfte als Statist bei einer neuen Endemol Produktion mitwirken. Ich glaube das Ding hiess "Spoon" oder so was und der überaus hübsche Jan Sosniok spielt dabei mit (der dazu auch noch aus meinem Heimatkaff stammt.. wer hättet gedacht.)!
Naja jedenfalls sieht man die Mutti einmla von vorne und einmal von hinten, beides gläserpolierend! Ich halte euch auf dem laufenden wg. Sendetermin, Autogrammstunde und Deutscher-Filmpreis-Annahme!
Naja jedenfalls sieht man die Mutti einmla von vorne und einmal von hinten, beides gläserpolierend! Ich halte euch auf dem laufenden wg. Sendetermin, Autogrammstunde und Deutscher-Filmpreis-Annahme!
National Underwear Day!

Neben dem Tag der Jugend und dem Welt-Biogemüse-Tag gibt es auch noch wirklich sinnvolle und ansehnliche Festivitäten in dieser Welt. Einer davon ist der International Underwear Day, der jährlich am Times Square in NYC zelibriert wird. Dazu werfen alle möglichen Unterbutzenmarken ihre hübschesten Models auf den Catwalk der Straße (f.y.i.: Auch Frauen sind dabei)!
mehr hier!
Wiiiiiiien!
Da wir ja in weniger als einem monat nochmal in die schööööne Hauptstadt Österreichs fahren, hier nochmal "Die Muttis in Wien"!
Montag, August 07, 2006
U. S. kriegens richtig dolle!
UNd immer schön drauf! Die United Nations haben jetzt der USA ein ordentliches Schreiben zukommen lassen, in dem es um die fehlende Gleichberechigung und den Schutz vor Diskriminierung Schwuler in der States geht.
Auszüge aus dem Schreiben laut der "New York Blade": The U.S. “should acknowledge its legal obligation” to ensure all people have “equality before the law and equal protection of the law, without discrimination on the basis of sexual orientation.”
U.N Kicks ASS!
Auszüge aus dem Schreiben laut der "New York Blade": The U.S. “should acknowledge its legal obligation” to ensure all people have “equality before the law and equal protection of the law, without discrimination on the basis of sexual orientation.”
U.N Kicks ASS!
Donnerstag, Juli 27, 2006
Upjepass!
Too lazy to Fuck!
Es ist ja komischerweise so, dass mich, anders als das bei anderen Menschen der Fall ist, Wärme, Hitze und Sommer eher faul als hyperaktiv machen. Ich liege den ganzen Tag desolat auf meinem Bett rum, trinke eisgekühltes Evian und lasse den Tag so vorbeistreichen. Schlecht für meinen Kühlschrank, meine Wohnung und meinen Kleiderschrank; gut für mich! Das würde auch erklären, warum ich solange nichts mehr hier herein geschrieben habe. My apologies. Demnächst mehr!
Mittwoch, Juli 05, 2006
Nahrungsergänzung
Jahrzehnte lang warten Frauen und Männer auf den nachsten Schritt der Körperflege und des Wohlbefindens.
hier!
hier!
Dienstag, Juli 04, 2006
CSD Auftakt 2006


Der Juli ist gekommen und die Domstadt steht wieder vollends unter dem Regiment des bunt schimmernden Regenbogens. Losgegangen ist der CSD Marathon letztes Wochenende mit dem Schaafenstrassen-Strassenfest. Unter anderem waren auf der Bühne unsere Parteifreundinnen Patra + Erika Laste dabei, sowie die bezaubernde Mary Roos. Hab davon zwar nicht sehr viel mitbekommen (Arbeiten*grrr*) aber mir wurde berichtet! Aus Bierwagen-Sicht war das Strassenfest wirklich sehr nett, auch wenn ich alles verpasst habe.
Ab jetzt geht ja alles Knall auf Fall. Diesen Freitag Poptastic, Samstag Fantasypride, CSD-Freitag ist dann CSD-Gala im Maritim und den restlichen CSD muss ich arbeiten. Naja wird hoffentlich trotzdem spassig werden.
Frohen CSD alle miteinander.
P.S. Nächsten Dienstag 11.07.06 gibbet wieder eine neue Auflage der Kinderzimmerparty mit Biggi und Bianca im Café Schön. Die Bude soll ruckeln, denn es gibt wie jeden Dienstag Kölsch für 1 EUR und Jägermeister/Erdbeerlimes für je 0,50 EUR! Also Anwesenheitspflicht!
Freitag, Juni 16, 2006
WM in Kölle II
Hier das "Resumée" eines Freundes:
...Schland!
Hass. Gewalt. Diskriminierung. Mein Erlebnis im ach so "toleranten" Köln.
Es war ein großartiger Abend. Deutschland gewinnt in der letzten Minute das Spiel gegen Polen. Ich bin eigentlich kein Fußballfan. Kurz hat es mich dann doch erwischt, ich habe mich echt gefreut - aber das war um 12 Uhr ganz plötzlich wieder vorbei.
Nach dem Spiel mit Freunden in die Stadt. Tanzen. Wir hatten alle gute Laune. Ich musste noch zum Geldautomaten. Etwa zehn Leute warten in der Schlange und mir wird mulmig, ich fühle mich bedroht. Abwarten. Jetzt bin ich dran. Schnell PIN eingeben, Geld nehmen und weg da. Man weiß ja nie. P. ist mitgekommen, M. und D. wollten an der Ecke warten.
Ich habe mich absichtlich relativ neutral angezogen, kein rot, kein weiß. P. trägt ein grün-gelbes T-Shirt von Puma. Das war ein Fehler. Ich hätte darauf achten sollen. Überall deutsche Flaggen und grölende Fans. Überall Asoziale, die mitten auf den Bürgersteig pissen. Mir macht das Angst, ich bin eine Memme. Berechtigt. Dummdeutsche Schreihälse und Polizei, wohin man blickt. Sicherer fühlte ich mich dadurch nicht. Patrick und ich gehen vom Geldautomaten zurück durch die Meute Richtung M. und D., aber die sind schon vorgegangen. Tolle Freunde. Dumme Freunde. Anscheinend sahen sie in der Menschenmasse keine Bedrohung. Ich bin ganz schön sauer. In solchen Situationen achte ich eigentlich darauf, dass man zusammenbleibt. P. und ich ziehen zügig in Richtung Party, absichtlich nicht besonders nah aneinander oder gar Hand in Hand. Ich will niemanden provozieren. Ein Zittern liegt in der Luft. Von hinten höre ich leise die Sprüche... Sie kommen näher.
„Ey, wer beim Deutschlandspiel Brasilienshirts trägt, ist doch ne Schwuchtel!“ und ähnliches. Er spielt auf Patricks T-Shirt an.
Ich versuche, ruhig zu bleiben und mich nicht provozieren zu lassen. Drehe mich nicht um, halte meinen Mund, gehe einfach weiter. In mir kocht das Adrenalin mit dem Testosteron eine gefährliche Suppe. Immer mehr Sprüche. Immer mehr Beleidigungen. Schließlich platzt mir der Kragen.
„Was wollt ihr von uns? Was habt ihr für ein Problem?“ sage ich laut und drehe mich um. Es sind vier gut durchtrainierte Vollproleten türkischer und deutscher Herkunft. Alle in Deutschlandflaggen und schwarzrotgoldenen Merchandise-Artikeln verkleidet. Alle besoffen. Der kleinste der vier kommt auf mich zu und schlägt mir mit seinem Kopf vor die Lippe. Unangekündigt. Schamlos. Aggressiv. Sie wird sofort dick. Ich verlange schreiend eine Entschuldigung.
Am Straßenrand stehen mehrere gut gebaute Männer mit ihren Frauen. Alle gucken zu oder flüchten. In Köln schaut man hin. Tut aber nichts.
Die Situation artet aus. Gerangel. Der wohl älteste der Proletengruppe versucht, den kleinen Aggressor zurückzuhalten. Weit und breit keine Polizei. „Schwuchtel“ und schlimmeres. P. versucht ebenfalls zu schlichten, ist jedoch völlig überfordert mit der Situation.
„Ich hau dir aufs Maul!“ sage ich.
„Lass das besser, sonst gehen wir alle vier auf dich los und bringen dich um!“ sagt der Älteste. Ich gehe zurück in Richtung Polizei. Mache wieder einen Fehler und schreie.
„Ihr Fußballwichser seid doch alle Nazis!“ Das war dumm und eine pauschale Verurteilung. Eigentlich nicht meine Art. Aber irgendwann ist Schluß.
Ich konnte mich nicht zurückhalten. Ich habe keine Lust mehr auf Schlucken. Sie rennen hinter mir mehr und schubsen mich. Verlangen eine Entschuldigung, die ich ihnen selbstredend nicht gebe. Wäre ja noch schöner. Ich falle mehrmals hart, kugle mir die linke Schulter aus und schreie vor Schmerzen. Stehe auf. Falle wieder. Stehe auf. Falle wieder. Mein Knie blutet leicht. Ich drehe mich nicht um.
„Entschuldige dich, Schwuchtel!“
„Fick dich!“
Am Straßenrand stehen mehrere gut gebaute Männer mit ihren Frauen. Alle gucken zu oder flüchten. In Köln schaut man hin. Tut aber nichts.
„Ihr guckt alle nur zu. Ich glaube das einfach nicht!“ schreie ich den Gaffern entgegen. Keine Reaktion. Ich wehre mich nicht. Gehe einfach weiter Richtung Polizei. Ich renne nicht. Jeder soll es sehen.
„Wo sind die scheiß Bullen, wenn man sie mal braucht?“ schreie ich verzweifelt.
Der Prolet merkt langsam, wohin ich will und geht zurück zu seinen Leuten. Ich komme am Polizeiwagen an.
„Guten Abend die Herren! Wären sie so nett, mir zu helfen? Ich wurde gerade grundlos Opfer gewaltbereiter Fans.“
„Anton 12/2, drei Mann zu mir.“ Mit den Polizisten in voller Montur im Schlepptau gehe ich den Weg zurück. Die Schläger sind natürlich längst weg. War klar. Auf eine Anzeige verzichte ich. Bringt eh nichts. Ich weiß nicht mal mehr, wie die Spinner aussahen. Wütend und enttäuscht von meiner Schwäche gehe ich mit P. Richtung Taxi. Schäme mich. Fühle mich schuldig. Schwach. Ich hätte dem Arschloch eine reinhauen sollen. Schwules Mädchen eben.
Die Nacht habe ich nicht geschlafen. Meinen linken Arm kann ich kaum bewegen und meine Lippe ist immer noch dick. Glimpflich davongekommen nennt man das. Der Schock sitzt trotzdem tief. Ich kann nicht glauben, dass mir so etwas in Köln passiert ist. Für mich ist diese WM gelaufen. Ich hatte Recht. Fußball ist Krieg. Eine neuzeitliche Adaption von Krieg. Man muss nur in die Gesichter der Fans schauen, um es zu wissen.
Ich hoffe, Deutschland fliegt möglichst früh raus. Am besten gegen Holland. Dann ist endlich Ruhe.
...Schland!
Hass. Gewalt. Diskriminierung. Mein Erlebnis im ach so "toleranten" Köln.
Es war ein großartiger Abend. Deutschland gewinnt in der letzten Minute das Spiel gegen Polen. Ich bin eigentlich kein Fußballfan. Kurz hat es mich dann doch erwischt, ich habe mich echt gefreut - aber das war um 12 Uhr ganz plötzlich wieder vorbei.
Nach dem Spiel mit Freunden in die Stadt. Tanzen. Wir hatten alle gute Laune. Ich musste noch zum Geldautomaten. Etwa zehn Leute warten in der Schlange und mir wird mulmig, ich fühle mich bedroht. Abwarten. Jetzt bin ich dran. Schnell PIN eingeben, Geld nehmen und weg da. Man weiß ja nie. P. ist mitgekommen, M. und D. wollten an der Ecke warten.
Ich habe mich absichtlich relativ neutral angezogen, kein rot, kein weiß. P. trägt ein grün-gelbes T-Shirt von Puma. Das war ein Fehler. Ich hätte darauf achten sollen. Überall deutsche Flaggen und grölende Fans. Überall Asoziale, die mitten auf den Bürgersteig pissen. Mir macht das Angst, ich bin eine Memme. Berechtigt. Dummdeutsche Schreihälse und Polizei, wohin man blickt. Sicherer fühlte ich mich dadurch nicht. Patrick und ich gehen vom Geldautomaten zurück durch die Meute Richtung M. und D., aber die sind schon vorgegangen. Tolle Freunde. Dumme Freunde. Anscheinend sahen sie in der Menschenmasse keine Bedrohung. Ich bin ganz schön sauer. In solchen Situationen achte ich eigentlich darauf, dass man zusammenbleibt. P. und ich ziehen zügig in Richtung Party, absichtlich nicht besonders nah aneinander oder gar Hand in Hand. Ich will niemanden provozieren. Ein Zittern liegt in der Luft. Von hinten höre ich leise die Sprüche... Sie kommen näher.
„Ey, wer beim Deutschlandspiel Brasilienshirts trägt, ist doch ne Schwuchtel!“ und ähnliches. Er spielt auf Patricks T-Shirt an.
Ich versuche, ruhig zu bleiben und mich nicht provozieren zu lassen. Drehe mich nicht um, halte meinen Mund, gehe einfach weiter. In mir kocht das Adrenalin mit dem Testosteron eine gefährliche Suppe. Immer mehr Sprüche. Immer mehr Beleidigungen. Schließlich platzt mir der Kragen.
„Was wollt ihr von uns? Was habt ihr für ein Problem?“ sage ich laut und drehe mich um. Es sind vier gut durchtrainierte Vollproleten türkischer und deutscher Herkunft. Alle in Deutschlandflaggen und schwarzrotgoldenen Merchandise-Artikeln verkleidet. Alle besoffen. Der kleinste der vier kommt auf mich zu und schlägt mir mit seinem Kopf vor die Lippe. Unangekündigt. Schamlos. Aggressiv. Sie wird sofort dick. Ich verlange schreiend eine Entschuldigung.
Am Straßenrand stehen mehrere gut gebaute Männer mit ihren Frauen. Alle gucken zu oder flüchten. In Köln schaut man hin. Tut aber nichts.
Die Situation artet aus. Gerangel. Der wohl älteste der Proletengruppe versucht, den kleinen Aggressor zurückzuhalten. Weit und breit keine Polizei. „Schwuchtel“ und schlimmeres. P. versucht ebenfalls zu schlichten, ist jedoch völlig überfordert mit der Situation.
„Ich hau dir aufs Maul!“ sage ich.
„Lass das besser, sonst gehen wir alle vier auf dich los und bringen dich um!“ sagt der Älteste. Ich gehe zurück in Richtung Polizei. Mache wieder einen Fehler und schreie.
„Ihr Fußballwichser seid doch alle Nazis!“ Das war dumm und eine pauschale Verurteilung. Eigentlich nicht meine Art. Aber irgendwann ist Schluß.
Ich konnte mich nicht zurückhalten. Ich habe keine Lust mehr auf Schlucken. Sie rennen hinter mir mehr und schubsen mich. Verlangen eine Entschuldigung, die ich ihnen selbstredend nicht gebe. Wäre ja noch schöner. Ich falle mehrmals hart, kugle mir die linke Schulter aus und schreie vor Schmerzen. Stehe auf. Falle wieder. Stehe auf. Falle wieder. Mein Knie blutet leicht. Ich drehe mich nicht um.
„Entschuldige dich, Schwuchtel!“
„Fick dich!“
Am Straßenrand stehen mehrere gut gebaute Männer mit ihren Frauen. Alle gucken zu oder flüchten. In Köln schaut man hin. Tut aber nichts.
„Ihr guckt alle nur zu. Ich glaube das einfach nicht!“ schreie ich den Gaffern entgegen. Keine Reaktion. Ich wehre mich nicht. Gehe einfach weiter Richtung Polizei. Ich renne nicht. Jeder soll es sehen.
„Wo sind die scheiß Bullen, wenn man sie mal braucht?“ schreie ich verzweifelt.
Der Prolet merkt langsam, wohin ich will und geht zurück zu seinen Leuten. Ich komme am Polizeiwagen an.
„Guten Abend die Herren! Wären sie so nett, mir zu helfen? Ich wurde gerade grundlos Opfer gewaltbereiter Fans.“
„Anton 12/2, drei Mann zu mir.“ Mit den Polizisten in voller Montur im Schlepptau gehe ich den Weg zurück. Die Schläger sind natürlich längst weg. War klar. Auf eine Anzeige verzichte ich. Bringt eh nichts. Ich weiß nicht mal mehr, wie die Spinner aussahen. Wütend und enttäuscht von meiner Schwäche gehe ich mit P. Richtung Taxi. Schäme mich. Fühle mich schuldig. Schwach. Ich hätte dem Arschloch eine reinhauen sollen. Schwules Mädchen eben.
Die Nacht habe ich nicht geschlafen. Meinen linken Arm kann ich kaum bewegen und meine Lippe ist immer noch dick. Glimpflich davongekommen nennt man das. Der Schock sitzt trotzdem tief. Ich kann nicht glauben, dass mir so etwas in Köln passiert ist. Für mich ist diese WM gelaufen. Ich hatte Recht. Fußball ist Krieg. Eine neuzeitliche Adaption von Krieg. Man muss nur in die Gesichter der Fans schauen, um es zu wissen.
Ich hoffe, Deutschland fliegt möglichst früh raus. Am besten gegen Holland. Dann ist endlich Ruhe.
Mittwoch, Juni 14, 2006
WM in Kölle

Anders als Gabi wohne ich nicht in einem äusseren Stadtteil unserer schönen Domstadt und komme somit auch nicht umhin, die diversen Festivitäten am Friesenplatz zu umgehen. Am besten gefallen haben mir bisher die feierfröhlichen Brasilianer. Wie mir gestern mitgeteilt wurde, ist Kölle die Brasilianische WM-Stadt und daher war es nicht anders zu erwarten: Gelb-Grün überflutete gestern meine Strasse und selbst Drag-Queens waren dabei(Ich hatte leider meine Kamera nicht mit). Wenn die WM immer so friedlich abläuft haben wir ja nüscht zu befürchten.
Drag on Track

Kinners, auch wenn ich sie fast vergessen hätte: Auf dem letzten, übrigens sehr schlechten, Gayhappening in Düsseldorf gab es neben schlechter Musik und lauter rumturtelnden Päärchen *brech* auch einen Lichtblick*. Und der/die/das hiess Shequida!
Miss Shequida ist, gluabe ich, so ziemlich das beste, was ich jemals so an Drag-Queens in meinem Leben gesehen habe. Dazu grhört ihr unglaublicher Fummel (silbernes Pailettenkleid), ihr Attitude ("Bist du eine Frau?..Ja?...Fotze!...oh sorry mein deutsch ist noch nicht so gut!") und ihre Performance (Trance-Tracks in denen sie wild tanzend die gesamte Bühne einnahm)!
Ihr 5-Oktaven-Stimme, die bei ihrer Zugabe fast die Boxen überforderte, ist da nur ein nettes (aber atemberaubendes) Zusatz-Goodie.
* Ich habe ja nichts gegen Päärchen, aber es nervt schon, wenn man sich gerade einen potentiellen Kopulationspartner ausgeguckt hat und dann zwei Sekunden später sein Freund umme ecke kommt.
Dienstag, Juni 13, 2006
Joy oh joy!

Kinners, gestern war ja die Frau Denalane im ausverkauften Hause Gloria zu Gast. Als Vertreter des eher elektrolastigen Musikgeschmcks war mir die Frau zwar schon ein Name, aber ihre Musik eher nicht. Und ich kann sagen: Näääh wat schön! Das Stimmchen, dass die Frau da im Leibe hat ist wirklichzum zerreissen schön und ihre souligen Töne eignen sich sowohl als exzellente Beischlafmusik sowie als Weihnachtsgeschenk für die Eltern.
Donnerstag, Juni 01, 2006
Kinderzimmer-Party


Kinners, welch ein frivoler Abend der überschwenglichen Alkoholfreuden! Am Dienstag wurde feierlich die neue "KInderzimmer"-Deko im Café Schön eingeweiht. Sascha und meine Wenigkeit bedienten hinter der Theke als Binca und Biggi, die sadistischen Babysitterinnen, Kölsch gab es für 1,- Euro und Jägermeister/Erdbeerlimes für 0,50 Euro. Schön war es wie man an dem Bild oben sehen kann.
Beendet wurde die Party dann leider viel zu früh von unseren Freunden in Grün-Weiss wegen Ruhestörung.
Tipp: Das Ganze wird nächsten Dienstag, den 06.05. wiederolt. Dieselben Preise und wieder mit Sascha und mir hinter der Theke.!
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